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Room Sharing

Room Sharing um für baldmöglichste Veranstaltungen sehr gut vorbereitet zu sein

    • room sharing ist ein Notfallplan für die Ausnahmesituation, in der wir uns alle gerade befinden

    • room sharing für Veranstaltungs-/Probemöglichkeiten und Konferenzen kultureller

      Einrichtungen

    • was wir jetzt brauchen ist ein solidarisches Umdenken und solidarisches neu Handeln

    • Aufbau von Vertrauen aller Teilnehmer*innen untereinander

    • Mitspracherecht bei der Überlassung von Räumen mit solidarischer Verpflichtung der einzelnen Institutionen

    • Das Maß an Raumvergabe-Kapazitäten hängt ab von der finanziellen Unterstützung einer Spielstätte (desto mehr Förderung, desto mehr Möglichkeiten bestehen zur Raumüberlassung)

    • Wo befindet sich die Schmerzgrenze der Spielstätten als Verhandlungsgrundlage

    • Evaluation des room sharing-Konzepts nach 3-4 Monaten

    • Konkrete Umsetzung findet z.B. in Hamburg statt: https://www.chorona.lmr-hh.de

Es ist klar, dass das room sharing in Corona-Zeigten durch die DIN-Verordnungen der Reinigung der sanitären Einrichtungen und Stühle etc. sowie den Betretungsbedingungen öffentlicher Räume/Gebäude (Ländersache) kein leichtes Unterfangen ist – aber was bleibt uns anderes, als die Ressourcen die wir haben sinnvoll zu nutzen?

Es ist weder kulturpolitisch noch volkswirtschaftlich sinnvoll, dass größere Spielstätten leer stehen, während kleine Veranstaltungen raumbedingt nicht stattfinden können. Vor allem kleinere Ensembles/Veranstaltungen hätten unter diesen Bedingungen größere Chancen, wieder in größerer Zahl auftreten zu können, was die Situation für Solo-Selbständige erheblich verbessern würde.

Auswahl an Spielstätten:

  • Theater, E-Werk, Jazzhaus, kleiner Saal des Konzerthauses, Paulussaal, Musikhochschule, Pädagogische Hochschule, Kaufhaussaal, Bürgerhäuser (am Seepark, Zähringen), wenn auch Gemeindeübergreifend, das Forum Merzhausen

  • Kirchen in Freiburgund Umgebung (Mietsponsoring der Kirchen für die nächsten 5 Monate für kleinere Ensembles, die nicht bereits kommunal oder durch Landesmittel gefördert werden, die Miete wäre dann lediglich Heiz- und Hausmeisterkosten)

    Dafür bräuchte es:

  • Eine Bestandsaufnahme der Raumressourcen gemeinsam durch alle Spielstätten

  • Koordination des room sharings durch z.B. das Kulturamt (eine Plattform, ähnlich wie doodle

    aber betreut durch eine Ansprechperson)

  • Die Veranstalter klären auf kurzem Weg untereinander, welche Programme/Konzerte in ihrem Haus möglich sind (möglicherweise wird es auch gelungen Ergänzungen und Synergien geben können)

  • Virtuelle Pinnwand/Tauschbörse für einfacher handhabbare Raum-/Equipement-Anfragen (z.B. suche Raum für Konzert mit bis zu 30 Personen, biete streaming-Equipement)

  • Klärung der Kostenübernahme für das Personal (Einlass, Garderobe, Reinigung, Hausmeister)

  • „Auflistung, Bereitstellung und kostenlose Überlassung von städtischen Sälen, Aulen, Foyers, Bürgerhäusern für Konzerte und Proben. Sie stehen oft tageweise oder zumindest abends leer und könnten mit gutem Zeitmanagement, wie es für Sportler auch bei den Freiburger Sporthallen funktioniert hat, von Künstlern genutzt werden.“ Beispiel für das room sharing: im Jazzhaus soll ein Konzert stattfinden, zu dem 300 Konzertbesucher*innen erwartet werden. Unter Corona-Bedingungen ist das nicht möglich, aber im Theater wäre das Konzert möglich. Dafür ermöglicht das Jazzhaus der Musikschule Freiburg ihre Gesamtmitarbeiterkonferenz mit 55 Personen im Jazzhaus abzuhalten, die die Musikschule Corona- bedingt nicht mehr in Ihren Räumen realisieren kann. Zeitgleich kann in dieser Zeit im Studio der Musikschule eine Quartett-Probe stattfinden eines Freiburger Ensembles usw.

    2.1 alternative Konzertformate

  • Konzerte am selben Tag zu unterschiedlichen Zeiten im selben Raum

  • Konzerte zu früheren Zeiten in der Herbst-/ Winter-Zeit (weil früh dunkel)

  • Es wäre denkbar, dass man z.B. auch mittags Konzerte anbietet, ggf. auch unter der Woche.

    Murat Coskun hat in New York einige Konzerte zur Mittagszeit unter der Woche gegeben (um halb eins, Mittagspause), riesige Räume waren total voll. Vielleicht gibt es in Freiburg dafür ebenfalls Potential. Dann könnte man am frühen Nachmittag, frühen Abend und dann am Abend. Je nach Publikum, dass man ansprechen möchte, könnten es auch zu den verschiedenen Tageszeiten ganz unterschiedliche Programme sein.

  • Die Spielstätten müssten ggf bereit sein, früher zu öffnen

  • Spielstätten/-orte im öffentlichen Raum (Innenhof Uni KGII, Mensagarten, Mensa-Brunnen

 

2.2 Streaming

Es wäre wünschenswert, dass man Räume hat (wie das E-Werk o.ä.), von wo denen aus Konzerte/ Veranstaltungen mühelos gestreamt werden können – wo also die Technik bereits vorhanden ist. 2.3 Luftfilter-Anlagen

  • professionelle Luftfilteranlagen für kleinere Veranstaltungsräume wie den Kaufhaussaal oder Clubs und Musikkneipen

  • für größere Veranstaltungsräume Anschluss von Luftfilteranlagen an bestehende Lüftungsanlagen (Zuschuss über Bundesmittel!) 

Wir freuen uns auf eine lebhafte Diskussion, Eure Kommentare, Ideen und Vorschläge.

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