Kategorien
Ideen

Stadthalle als Haus der Kulturen

Stadthalle als Haus der Kulturen – Gemeingut für Gemeinwohl

Konzept für Trägerschaften und Nutzung der Stadthalle der Initiative KulturRettungFreiburg

in Zusammenarbeit mit den Unterzeichner*innen der Petition

Da im kommenden Jahr der Gemeinderat beschlossen hat, dass die Stadtverwaltung eine Machbarkeitsstudie für die Stadthalle in Auftrag gibt, müssen wir als Kulturschaffende gemeinsam aktiv werden. Die zentrale Frage für die Nutzung der Stadthalle ist:
wie kann ein Finanzierungs- und Trägerschaftskonstrukt realisiert werden, dass zumindest eine Teilrefinanzierung der laufenden Kosten (Zinstilgung und Betriebskosten) garantiert?

Konzept für Trägerschaften und Nutzung der Stadthalle:

Die Stadthalle Haus der Kulturen mit breitem Spektrum an Veranstaltungs- und kulturelle Ausbildungsmöglichkeiten werden mit einem klaren Akzent auf das Gemeinwohl – eingebettet zwischen Musikhochschule und Ensemblehaus, ideal angebunden an die öffentlichen Verkehrsmittel.

      • mit breitem Spektrum an Veranstaltungs- und kulturellen Ausbildungsmöglichkeiten

      • Musikzentrum mit festem Sitz der Musikschule Freiburg und Räumen der Musikhochschule, (enge Zusammenarbeit in der Musikpädagogik durch Praxis & Forschung & gemeinsame Ausbildung, Labormusikschule)

      • Café als Begegnungs-und Aufenthaltsmöglichkeit

      • Büroräume

      • Kinder-/Hausaufgabenbetreuung durch einen Freiburger Träger

      • Skateparcours auf der Wiese vor der Stadthalle

      • Großer Veranstaltungssaal für: Konzerte, Tanzaufführungen, Kabarett, Ausstellungen,

        Performances, Slam Poetry, intermediale Projekte. Beat battles, Streatdance

      • Gemeinsame Education Projekte für Schulkassen und Seniorengruppen

        von Musikschule, Musikhochschule, ensemble recherche, ensemble aventure und Freiburger

        Barockorchester)

      • Open air Veranstaltungsbereich für open air Konzerte, Eröffnung des Klong-Festivals

        Finanzierung

        Finanzierungskonstellation für die Baufinanzierung und (Teil-) Refinanzierung der laufenden Kosten:

      • Genossenschaftlichen Einlagen (mit der Stadthalle als Gemeingut für Gemeinwohl: z.B. als genossenschaftliche Einlage der Stadt)

      • Stiftungseinlagen z.B. durch: https://www.bundesstiftung- baukultur.de/netzwerkeintrag/stiftung-baukulturerbe

      • Landesmitteln (Musikhochschule)

      • kommunale Mittel

      • Kredite der KfW

      • (Teil-) Refinanzierung durch Wahl der Trägerschaften (Kinderbetreuung, Café, Büroräume,

        Mieten für Veranstaltungen)

      • Crowdfunding (z.B. youtubeSong der Musikschule in Kooperation mit weiteren Trägern und

        sehr vielen Akteuren, z.B. 100) Offene Fragen:

• Wie kann man in solch ein Finanzierungskonstrukt Möglichkeiten für fiskalische Abschreibungen für Investoren mitaufnehmen?

• Wie können die verschiedenen Bedarfe der Trägerschaften durch den Raum der Stadthalle abgedeckt werden?

Schritte/Vorteile:

  • Die Stadt bringt dazu die Stadthalle als Gemeingut für Gemeinwohl ein.

  • Genossenschafter*innen zeichnen Anteile (zwischen 100€ und 1000€). Über Crowdfunding könnte der Bürgervereine höhere Anteile an der Genossenschaft zeichnen und hätte somit

    stellvertretend für die Einlagen der BürgerInnen Mitspracherecht in der Genossenschaft

  • Die konkrete Konstellation der verschiedenen Trägerschaften ist Teil der Projektentwicklung

  • Erfahrungsgemäß haben genossenschaftliche Unternehmen/Institutionen die geringste Insolvenzrate

  • Wichtig ist hierfür die Genossenschaftliche Satzung und als wichtiges vertrauensbildendes Moment die Hürden der Genossenschaftlichen Eintragung durch die Prüfung seitens des Genossenschaftsbundes (für die Eintragung der Stadthalle als Genossenschaft)

    Ein Umdenken beim Begriff Rendite:

  • die Rendite der Stadthalle als Haus der Kulturen wäre ein kulturelles Zentrum im Freiburger Osten als Begegnungsmöglichkeit für verschiedenste Gruppen der Gesellschaft

  • in Anbetracht der demoskopischen Entwicklung und der Entwicklung der Arbeitswelt:

    -Angebote für Senior*innen direkt vor Ort
    -kurze Wege für Familien
    -interkulturelle Begegnung über Musik-Kunst-Theater-Tanzprojekte, -Begegnungsmöglichkeiten für Alt und Jung: evtl. Lesepatenschaften, Sprechförderungsangebote) 

 

Wir freuen uns auf eine lebhafte Diskussion, Eure Kommentare, Ideen und Vorschläge.

Sagt uns Eure Meinung!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.